Neues von Buchmann

Führt die Haltung von Rindern zur Klimaerwärmung?

Der Einfluss der Rinderhaltung auf das Klima hängt von einer Vielzahl an Faktoren ab – und unsere heimischen Rinder tragen nur einen äußerst geringfügigen Teil zur Veränderung des Weltklimas bei.

Rinder emittieren Methan – richtig. Und ja, dieses Gas ist auch klimaschädlich. Doch können wir den Klimawandel stoppen, indem wir weniger Rindfleisch essen? Nein!

Der Anstieg der Methan-Konzentration in der Atmosphäre wird durch viele verschiedene Faktoren verursacht, u.a. Feuchtgebiete in den Tropen, Nassfelder, auf denen Reis angebaut wird, Mülldeponien, Erdöl- und Erdgasförderung und auch Rinder. Indien ist der Vorreiter, da dort die meisten Rinder leben. Danach folgen China, die USA und Brasilien.

Unsere Rinder in Deutschland tragen nur für einen verschwindend kleinen Teil zu den Methan-Emissionen weltweit bei. Der Methanausstoß eines Rindes ist auch abhängig von der Haltung und der Fütterung. Bspw. können durch die Weidehaltung der Tiere Einsparungspotentiale bzw. ein positiver Klimaeffekt erzielt werden. Denn bei nachhaltiger Beweidung entsteht Humus, das CO² im Boden speichert.

Der Einfluss der Rinderhaltung auf das Klima hängt also von einer Vielzahl an Faktoren ab. Unsere heimischen Rinder haben dabei in vielen Fällen keine negativen Auswirkungen auf das Weltklima.


Quelle: Fakteninfo (Folge 1) Deutscher Fleischer-Verband e.V.
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